Geschäftsprozessmanagement, das gelebt wird
Geschäftsprozessmanagement bewährt sich erst im Betrieb, wenn der Ablauf gelebt wird. Wir führen Ist-Aufnahme und Soll-Modell bis in die Umsetzung, mit Kennzahlen, auf die jemand reagiert.
Ein kurzer Überblick reicht. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.
Gründe, warum Geschäftsprozessmanagement folgenlos bleibt
Am Werkzeug oder am guten Willen liegt es selten. Vielmehr machen diese drei Muster aus dem Geschäftsprozessmanagement ein Papierprojekt.
Die Ist-Aufnahme bleibt subjektiv
Im Workshop erzählt jeder, wie der Ablauf seiner Wahrnehmung nach läuft. Doch am Ende steht ein Bild, dem niemand ganz traut. Beruht die Ist-Aufnahme nur auf Wahrnehmungen, dann baut das ganze Soll-Modell auf Sand. Dadurch bleibt der größte Hebel im Prozess unentdeckt, denn erst Fakten geben ihm festen Grund.
Soll-Modelle werden präsentiert, nie umgesetzt
Ein schönes Soll-Modell entsteht, wird vorgestellt, und alle nicken. Dennoch bleibt im Tagesgeschäft alles beim Alten. Solange die Umsetzung erst am Ende mitgedacht wird, bleibt jede Prozessdokumentation ein Foliensatz, während die alten Abläufe unverändert weiterlaufen.
Die dokumentierten Prozesse werden umgangen
Es gibt eine Prozessdokumentation, doch gearbeitet wird nach Gewohnheit und über manuelle Workarounds. Wird der dokumentierte Prozess umgangen, dann liegt das fast immer am Ablauf selbst: Entweder ist der dokumentierte Weg umständlicher als der gewachsene, oder zu viele Freigabe-Schritte bremsen ihn aus.

Was unser Geschäftsprozessmanagement für Sie umfasst
Vier Bausteine schließen den ganzen Bogen, sodass er von den Fakten bis zum gelebten Ablauf reicht.
Faktenbasierte Ist-Aufnahme im Geschäftsprozessmanagement
Wir ermitteln, wie ein Ablauf wirklich läuft, und gehen über die reine Workshop-Wahrnehmung hinaus. Dazu nutzen wir Daten aus den Systemen, beobachtete Durchlaufzeiten und die manuellen Workarounds, die sich danebengelegt haben. So wird sichtbar, wo der größte Hebel tatsächlich liegt, auch dort, wo ihn vorher niemand vermutet hat.
Soll-Modell mit eingebauter Umsetzung
Wir entwerfen ein Soll-Modell, das sauber aussieht und zugleich umsetzbar ist, mit weniger Freigabe-Schritten, klaren Verantwortlichkeiten und einer realistischen Standardisierung. Zudem steht die Frage „Wie kommt das in den Betrieb?“ von Anfang an im Mittelpunkt.
Kennzahlen im Geschäftsprozessmanagement, die zu Handlung führen
Wir definieren wenige, belastbare Kennzahlen, etwa Durchlaufzeit oder Fehlerquote, und legen fest, wer bei welchem Wert was tut. So werden Kennzahlen nicht nur gemessen, sondern lösen unmittelbar Handlung aus, weit über das reine Reporting hinaus.
Verankerung des Geschäftsprozessmanagements im gelebten Betrieb
Ein optimierter Prozess gilt erst dann als fertig, wenn er gelebt wird. Wir begleiten die Umstellung und lösen die alten Workarounds tatsächlich ab. Anschließend übergeben wir an benannte Prozessverantwortliche, sodass der Ablauf auch nach dem Mandat verlässlich läuft.
Vom größten Engpass zu gelebtem Geschäftsprozessmanagement
Jede Phase endet mit einem Ergebnis, das Sie behalten, denn es bleibt eigenständig nutzbar, auch als einzelner Schritt.
Engpass und Ziel klären
Wir beginnen mit der Frage, wo der größte Hebel liegt, bevor wir alle Prozesse modellieren. Hierzu wählen wir aus Daten und einem ersten Blick auf die Abläufe den Prozess, dessen Optimierung am meisten bringt.
Faktenbasierte Ist-Aufnahme
Für den gewählten Prozess erheben wir den Ist-Zustand aus Systemdaten, Durchlaufzeiten und den tatsächlich gelebten Workarounds. Dadurch sind wir breiter abgesichert als über reine Interviews. Denn das Ergebnis ist ein Bild, dem alle Beteiligten trauen.
Soll-Modell und Kennzahlen
Wir entwerfen den optimierten Ablauf sowie die Kennzahlen, an denen sich sein Erfolg messen lässt. Ebenso klären wir schon hier, wie die Umstellung erfolgt und wer den Prozess später verantwortet.
Umsetzung und Ablösung der Workarounds
Der optimierte Prozess wird eingeführt, sodass die alten Workarounds abgeschaltet werden und überflüssige Freigabe-Schritte wegfallen. Anschliessend arbeiten die Beteiligten den neuen Ablauf ein, durchgehend von uns begleitet.
Verankerung und kontinuierliche Verbesserung
Wir verankern die Verantwortung im Haus und richten einen schlanken Kreislauf ein, wobei die Kennzahlen regelmäßig zu Verbesserungen führen. Dadurch bleibt das Geschäftsprozessmanagement dauerhaft lebendig, über das Projektende hinaus.
Wo Geschäftsprozessmanagement am meisten bewegt
Vier Felder, in denen sich die Wirkung im Tagesgeschäft schnell zeigt.
Vom Eingang bis zur Rechnung
Der Weg von der Bestellung bis zur Rechnung kreuzt oft mehrere Abteilungen und Systeme. Deshalb entwirren wir ihn, entfernen überflüssige Freigabe-Schritte und senken die Durchlaufzeit, bei voller Kontrolle über jeden Schritt.
Anfragen zügig bearbeiten, jeden Sachstand nur einmal recherchieren
Sobald Anfragen und Vorgänge bearbeitet werden, entstehen Liegezeiten zwischen den Stationen. Ein klarer Ablauf mit eindeutigen Übergaben sorgt dafür, dass jeder Vorgang zügig weiterläuft und jeder Sachstand nur einmal recherchiert wird.
Routinen verschlanken
Stammdaten, Freigaben, wiederkehrende Meldungen: In der Verwaltung sammeln sich Schritte an, die niemand mehr hinterfragt. Deshalb prüfen wir jeden auf seinen Beitrag und standardisieren, was Standard sein kann.
Übergaben zwischen Abteilungen, die lückenlos greifen
Die teuersten Engpässe liegen oft an den Übergaben zwischen Abteilungen. Daher braucht es klare Verantwortung und eindeutige Übergabepunkte. Dadurch hat jeder Vorgang an der Schnittstelle eine zuständige Person und einen nächsten Schritt.
Bewährte Methoden für Geschäftsprozessmanagement, verständlich erklärt
Gutes Geschäftsprozessmanagement bedient sich bewährter Methoden. Wir erklären, wofür jede taugt, und wählen sie passend zum Ziel, denn sie sind für uns Werkzeuge im Dienst des Ergebnisses.
Lean
Lean richtet den Blick auf Verschwendung: Wartezeiten, Doppelarbeit, unnötige Wege. Die Methode hilft, einen Ablauf auf das zu reduzieren, was tatsächlich Wert schafft. Sie zählt besonders dort, wo viele kleine Schritte sich summieren.
Six Sigma
Six Sigma reduziert Streuung und Fehler über datenbasierte Analyse. Die Methode lohnt sich, wo Qualität schwankt und die Ursachen unklar sind. Dadurch macht sie aus Bauchgefühl eine belegte Aussage über die Fehlerquelle.
BPMN
BPMN ist eine standardisierte Notation, um Abläufe eindeutig zu modellieren. Sie sorgt dafür, dass alle Beteiligten dasselbe Diagramm gleich lesen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass aus einem Soll-Modell ein umsetzbarer Prozess wird.
Kaizen
Kaizen steht für kontinuierliche Verbesserung in kleinen Schritten, getragen von den Mitarbeitenden selbst. Dadurch verankert die Methode Geschäftsprozessmanagement dauerhaft im Alltag und führt es über einmalige Projekte hinaus.
DMAIC
DMAIC ist der strukturierte Verbesserungszyklus aus Define, Measure, Analyze, Improve und Control. Dadurch hält er ein Optimierungsvorhaben auf Kurs, von der klaren Zielsetzung bis zur dauerhaften Kontrolle des Ergebnisses.
Woran Sie wirksames Geschäftsprozessmanagement erkennen
Drei Zusagen, an denen Sie uns im Projektverlauf festhalten können.
Wir messen, bevor wir modellieren
Am Anfang stehen Fakten, gewonnen aus Daten und Beobachtung. Erst wenn klar ist, wie ein Ablauf wirklich läuft und wo der Hebel liegt, lohnt das Soll-Modell. Denn alles davor bliebe gut gemeintes Raten.
Wir bauen die Umsetzung mit ein
Als Erfolg gilt uns ein Soll-Modell erst, wenn es in den Betrieb kommt. Deshalb steht die Frage nach Umstellung, Verantwortung und Ablösung der Workarounds von Beginn an im Plan.
Wir hinterlassen einen lebendigen Prozess
Das Ziel ist ein Ablauf, der gelebt und eigenständig verbessert wird. Dabei tragen ihn benannte Verantwortliche im Haus, die ihn aus eigener Kraft weiterführen.
So sichern wir Faktenbasis, Wirkung und Beteiligung im Geschäftsprozessmanagement
Wirksames Prozessmanagement berührt Daten, Verantwortung und die Menschen, die den Ablauf tragen. Dafür gelten klare Leitplanken.
Fakten vor Wahrnehmung
Jede Aussage über einen Ablauf wird, wo möglich, mit Daten belegt: Durchlaufzeiten, Mengen, Fehlerquoten. So entsteht eine Ist-Aufnahme, der alle trauen. Ebenso entsteht ein Soll-Modell, das auf Belegen steht, unabhängig von der lautesten Stimme im Workshop.
Die Beteiligten gestalten mit
Niemand hält sich an einen Prozess, der über seinen Kopf hinweg verordnet wurde. Wir beziehen die Menschen ein, die den Ablauf täglich gehen, denn sie kennen die Workarounds und die Gründe dafür. Nur mit ihnen wird der neue Weg gelebt.
Welche Fragen zum Geschäftsprozessmanagement hören wir häufiger?
Was Geschäftsführung und Prozessverantwortliche zum Geschäftsprozessmanagement am häufigsten fragen — offen beantwortet.
Verantwortung und Steuerung im Geschäftsprozessmanagement
Wer bekommt zuerst die Verantwortung für einen Ablauf?
Warum bleibt Geschäftsprozessmanagement stecken, obwohl einzelne Abläufe schon besser laufen?
Wie finden und analysieren wir die Engpässe in unseren Abläufen?
Engpässe erkennen und Prozesse dokumentieren
Warum ist Prozess-Mapping so frustrierend — und wie machen Sie es anders?
Warum hält sich niemand an die dokumentierten Prozesse?
Welche manuellen Workarounds kosten uns am meisten Zeit?
Standardisierung und Methodenwahl
Reicht ein Projekt, oder braucht die laufende Steuerung weiter Hilfe von außen?
Wie standardisieren wir Abläufe und bleiben dabei flexibel?
Welche Methoden lohnen sich in der Prozessoptimierung wirklich?
Aufwand, Dauer und Kosten im Geschäftsprozessmanagement
Wie lange dauert ein Geschäftsprozessmanagement-Projekt?
Was kostet eine Geschäftsprozessmanagement-Beratung?
Ab wann wird aus verbesserten Abläufen ein funktionierendes Prozessmanagement?
Weitere Themen zum Geschäftsprozessmanagement
Weiter zur Prozessoptimierung und zu den verwandten Themen im gleichen Bereich.
Sprechen wir über Ihr Geschäftsprozessmanagement und Ihren größten Engpass.
Der erste Schritt ist ein Erstgespräch von 30–45 Minuten. Wir klären Ihre Ausgangslage, die wichtigsten Engpässe und ob CEx der richtige Partner ist. Wenn nicht, verweisen wir auf jemanden, der besser passt.
Erstgespräch anfragen →Welche Fragen klären wir vor dem Geschäftsprozessmanagement-Projekt?
Geschäftsprozessmanagement muss Abläufe steuerbar machen, statt nur Prozessbilder zu erzeugen. Deshalb prüfen wir, welche Prozesse wirklich geführt, gemessen und verbessert werden sollen.
Welche Prozesse sind geschäftskritisch?
Wir priorisieren Abläufe mit Einfluss auf Kunden, Kosten, Qualität oder Risiko statt die gesamte Organisation auf einmal zu modellieren.
Wer ist für den Prozess verantwortlich?
Wir klären Rollen, Entscheidungsrechte und Pflege, sodass Geschäftsprozessmanagement nicht bei einer Stabsstelle hängen bleibt.
Welche Kennzahlen führen den Prozess?
Wir definieren wenige Messpunkte, die Verbesserungen auslösen, statt nur Berichte zu füllen.
Wie bleibt Geschäftsprozessmanagement lebendig?
Wir richten Routinen ein, wobei Prozesse überprüft, angepasst und im Alltag verbessert werden.
Prozesse, Architektur, Change.
Johannes Reusch und Hans-Helmut "Hannes" Scheel führen CEx gemeinsam. Dabei begleiten beide Mandate mit ihrem Team persönlich, sodass Senior- und Executive-Erfahrung Ihr Projekt von Anfang bis Ende trägt.


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