
Digitalisierungsberatung · Digitalstrategie
Digitale-Strategie-Beratung: ein Plan für alle digitalen Vorhaben
Digitale-Strategie-Beratung von CEx bringt die digitalen Vorhaben Ihres Unternehmens in eine gemeinsame Reihenfolge. Sie ist für Geschäftsleitungen gedacht, in deren Häusern Vertrieb, Produktion und Verwaltung eigene Projekte starten: ein CRM hier, ein Dokumentenmanagement dort, dazu erste KI-Versuche. Wir erfassen alle Vorhaben in einem Portfolio, bewerten sie nach Nutzen, Aufwand und Abhängigkeit und planen die Umsetzung in Etappen. So entsteht eine Digitalstrategie, an der sich Budgets und Entscheidungen ausrichten.
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Was leistet eine Digitale-Strategie-Beratung?
Eine Digitale-Strategie-Beratung ordnet alle laufenden und geplanten digitalen Vorhaben eines Unternehmens in ein Portfolio, bewertet sie nach Nutzen, Aufwand und Abhängigkeit und legt eine Reihenfolge in Etappen fest. CEx liefert dafür ein Zielbild auf Geschäftsebene, eine priorisierte Vorhabenliste, einen Etappenplan und Regeln für neue Anfragen. Auf dieser Grundlage entscheidet die Geschäftsleitung, was zuerst kommt.

Verantwortlich: Johannes Niklas Reusch und Hans-Helmut Scheel, Geschäftsführer der CEx UG (haftungsbeschränkt), Köln · Stand: September 2026 · Über uns
Warum Digitalisierung ohne gemeinsame Reihenfolge stockt
Digitale Vorhaben stocken meist nicht an der Technik, sondern daran, dass niemand über ihre Reihenfolge entschieden hat. Laut Bitkom (März 2026) hat rund die Hälfte der Unternehmen ab 20 Beschäftigten (51 Prozent) Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen. Zwei Drittel (65 Prozent) stellen laut derselben Befragung fest, dass ihnen Wettbewerber aus der eigenen Branche voraus sind, die früh auf Digitalisierung gesetzt haben. Drei Ursachen sind typisch.
Jede Abteilung digitalisiert für sich
Der Vertrieb testet ein CRM, die Produktion plant ein ERP-Modul, die Verwaltung fordert ein Dokumentenmanagement. Ohne beschriebenen Soll-Zustand laufen diese Vorhaben parallel und konkurrieren um dasselbe Budget und dieselben Leute. Später wollen zwei Systeme denselben Kundenstamm pflegen.
Die Datenfrage ist nicht entschieden
Vor jeder Reihenfolge muss feststehen, in welchem System Kunden- und Artikeldaten gepflegt werden und wer sie ändern darf. Laut Bitkom (März 2026) verwenden 61 Prozent der befragten Unternehmen ihre Daten bisher kaum oder gar nicht. Die Entscheidung über Datenverantwortung ist meist keine technische Frage, sondern eine Frage der Zuständigkeit.
Mitarbeitende erfahren zu spät davon
Wer die Arbeit täglich erledigt, hört oft erst von einem Vorhaben, wenn Vorgehen und Werkzeug feststehen. Dann fehlt die Akzeptanz, und die neue Arbeitsweise kommt im Alltag nicht an. Die Werkzeuge sind eingeführt, die Arbeit läuft wie vorher.
Fünf Leistungen für Ihre Digitalstrategie
Die Leistungen folgen der Logik Bestand, Ziel, Bewertung, Plan und Steuerung; nach jeder Stufe entscheiden Sie, ob die nächste folgt.
Vorhabenportfolio erstellen
Wir erfassen alle laufenden und geplanten digitalen Vorhaben aus Vertrieb, Produktion, Verwaltung und Service in einem Portfolio. Je Vorhaben halten wir Ziel, Verantwortliche, Budgetbedarf, Status und betroffene Daten fest. So sieht die Geschäftsleitung auf einer Übersicht, was im Haus tatsächlich läuft.
Zielbild auf Geschäftsebene beschreiben
Wir beschreiben mit der Geschäftsleitung, was Kunden, Mitarbeitende und Partner nach der Umsetzung können sollen und heute noch nicht können. Dieses Zielbild wird zum Maßstab, an dem jedes Vorhaben gemessen wird. Vorhaben, die zu keinem Ziel beitragen, werden sichtbar und können gestoppt werden.
Vorhaben bewerten und priorisieren
Wir bewerten jedes Vorhaben nach drei Kriterien: Nutzen für das Unternehmensziel, Aufwand einschließlich der Kapazität der Fachbereiche und Abhängigkeit von Daten oder anderen Vorhaben. Sie erhalten eine begründete Rangfolge, die zeigt, was zuerst kommen muss, damit anderes funktioniert.
Etappenplan mit Entscheidungspunkten aufstellen
Wir übersetzen die Rangfolge in Etappen mit Start, Ergebnis, benötigter Kapazität und Entscheidungspunkt. Das erste Vorhaben geht in einem begrenzten Bereich in Betrieb, und was dort gelernt wird, fließt in die nächste Etappe ein. Die Klärung, welches System den Kunden- und Artikelstamm hält, steht dabei vor jeder Anbindung.
Portfolio-Steuerung verankern
Wir legen fest, wie neue digitale Ideen in das Portfolio kommen, wer darüber entscheidet und wann die Geschäftsleitung das Portfolio prüft. So kann die IT eine Anfrage mit einer Begründung zurückstellen, auf die sich alle geeinigt haben.
Typische Ausgangslagen für eine Digitalstrategie
Eine Digitalstrategie wird meist gebraucht, wenn mehrere Vorhaben gleichzeitig Budget verlangen oder ein früherer Anlauf wenig verändert hat. Laut KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025 (KfW Research, April 2026) haben nur 30 Prozent der Mittelständler im Zeitraum 2022 bis 2024 Digitalisierungsvorhaben abgeschlossen. Vier Ausgangslagen sind typisch.
- Mehrere Bereichsvorhaben ohne gemeinsamen Plan: Ein CRM-Test im Vertrieb, ein neues ERP-Modul und ein Dokumentenmanagement in der Verwaltung laufen nebeneinander. Die Digitalstrategie entscheidet, welches Vorhaben die Grundlage für die anderen legt. Dabei kann sich zeigen, dass eines davon mit vorhandenen Systemen lösbar ist.
- Eine Einführung, die wenig verändert hat: Kollaborations- und Ticketwerkzeuge sind da, doch die Arbeit läuft wie vorher. Wie ein solcher Neustart gelingt, beschreibt unsere Seite zur gescheiterten Digitalisierung.
- KI-Druck ohne Grundlage: Laut KfW Research (Februar 2026) setzen 20 Prozent der Mittelständler KI ein. Mittelständler mit Digitalisierungsstrategie nutzen KI laut derselben Studie mit einer Wahrscheinlichkeit von 35 Prozent. Wie KI-Vorhaben vom Piloten zum Programm werden, zeigt unsere Seite KI im Unternehmen.
- Ein einzelner Ablauf drängt: Ist nur ein Prozess dringend, ist die Beratung für eine unternehmensweite digitale Strategie zu groß. Dann ist der Einstieg über Digitalisierung im Mittelstand der kürzere Weg.
Was unterscheidet Digitalstrategie, digitale Transformation und IT-Strategie?
Die Digitalstrategie legt fest, welche digitalen Vorhaben ein Unternehmen verfolgt, warum und in welcher Reihenfolge. Die digitale Transformation setzt diesen Plan über Organisation, Prozesse und Rollen um, vom Zielbild bis in den Betrieb. Die IT-Strategie-Beratung ordnet die IT-Landschaft darunter: welche Anwendungen abgelöst werden, wie Betrieb und Sourcing aussehen und welches IT-Budget dafür nötig ist.
Die Reihenfolge der Geschäftsvorhaben kommt zuerst, denn ohne sie fehlt der Umsetzung und der IT-Planung der Maßstab. Wer für die digitale Strategie eine Beratung sucht, hat meist schon Fragmente: eine Bereichsstrategie im Vertrieb, einen IT-Plan, einzelne KI-Piloten. Die Aufgabe ist dann nicht, von vorn zu beginnen, sondern diese Teile in ein Portfolio zu überführen.
Den Überblick über alle Leistungen dieses Feldes gibt unsere Digitalisierungsberatung.
Vorgehen: in fünf Schritten zur Digitalstrategie
Die Beratung für Ihre digitale Strategie läuft in kurzen Phasen neben Ihrem Tagesgeschäft; jede Phase endet mit einem schriftlichen Ergebnis, das bei Ihnen bleibt.
Schritt 1: Umfang abstecken
Das Erstgespräch dauert 30 Minuten und ist kostenlos. Wir klären, welche Bereiche beteiligt sind, welche Vorhaben um Budget konkurrieren und wer am Ende entscheidet. Das schriftliche Angebot nennt Leistungsumfang, Stufen und Stopppunkte.
Schritt 2: Bestand aufnehmen
Wir sprechen mit den Bereichsleitungen und mit den Menschen, die die Arbeit heute erledigen. Dabei erfassen wir Vorhaben, Abläufe, Medienbrüche und Datenquellen, bevor irgendeine Lösung feststeht.
Schritt 3: Zielbild und Bewertung erarbeiten
In einem Workshop beschreibt die Geschäftsleitung das Zielbild. Danach bewerten wir jedes Vorhaben nach Nutzen, Aufwand und Abhängigkeit und stellen die Rangfolge mit den Bereichsleitungen zur Diskussion.
Schritt 4: Etappenplan beschließen
Wir legen Rangfolge, Etappen und Kapazitätsbedarf in einer Entscheidungsvorlage vor. Für Konflikte gilt eine vorab vereinbarte Regel: Was dem Unternehmensziel dient, hat Vorrang vor dem Ziel eines einzelnen Bereichs.
Schritt 5: Erste Etappe begleiten und übergeben
In der ersten Etappe arbeiten wir im Tagesgeschäft mit und prüfen, ob das vereinbarte Ergebnis eintritt. Danach übernimmt eine benannte Person aus Ihrem Haus die Steuerung des Portfolios.
Warum CEx für Ihre Digitalstrategie
CEx liefert eine Entscheidungsvorlage statt einer Foliensammlung und bleibt bis in die erste Etappe im Betrieb dabei. Vier Punkte prägen die Zusammenarbeit.
- Gespräch mit den Geschäftsführern: Wer anfragt, spricht mit Johannes Niklas Reusch, Schwerpunkt Prozesse, Projekte, Digitalisierung und KI, und Hans-Helmut Scheel, Schwerpunkt Enterprise Architecture, Change und Betrieb. Einen separaten Vertrieb gibt es nicht; dieselben Personen begleiten das Mandat bis zur Übergabe.
- Lagebild zuerst: Die Rangfolge beruht auf einem Lagebild, das zeigt, wo Zeit verloren geht, wo Fehler entstehen und wer was entscheidet.
- Mitarbeit im Tagesgeschäft: Die erste Etappe testen wir dort, wo sie laufen soll, nicht im Besprechungsraum.
- Nein, wenn es nicht passt: Steuern, Finanzierung und das Schreiben von Förderanträgen gehören nicht zu unseren Feldern; dafür verweisen wir weiter.
Großberatungen liefern häufig umfangreiche Strategiepapiere, Digitalagenturen verbinden die Beratung für eine digitale Strategie oft mit eigenen Umsetzungsleistungen wie Website oder Kampagne. CEx verkauft weder Software noch Kampagnen. Die Rangfolge Ihrer Vorhaben hängt deshalb nicht an einem Folgeauftrag.
Rahmenbedingungen: Datenschutz und Mitbestimmung früh klären
Datenschutz und Mitbestimmung gehören in die Bewertung jedes Vorhabens, nicht an dessen Ende. Enthält das Portfolio KI-Anwendungen, wird nach Einschätzung der Datenschutzkonferenz (2024) vielfach eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO erforderlich sein. Wir markieren solche Vorhaben in der Bewertung, damit Ihr Datenschutzbeauftragter früh eingebunden ist. Welche personenbezogenen Daten ein Vorhaben verarbeitet, steht deshalb schon im Portfolio.
Hat Ihr Unternehmen einen Betriebsrat, sollten Sie ihn über die Pläne informieren, bevor Lösungen feststehen. Wir planen diese Gespräche in den Etappenplan ein, damit sie kein Vorhaben nachträglich aufhalten. Eine rechtliche Beratung ersetzen wir nicht.
Häufige Fragen zur Digitale-Strategie-Beratung
Den Preis bestimmt der vereinbarte Leistungsumfang, nicht ein Tagessatz. Das schriftliche Angebot gliedert die Arbeit in Stufen; an jedem Stopppunkt entscheiden Sie neu. Der Umfang hängt davon ab, wie viele Bereiche und Vorhaben beteiligt sind, wie gut die Abläufe dokumentiert sind und wie viele Gespräche vor dem Zielbild nötig sind. Hören Sie nach einer Stufe auf, gehören Ihnen die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse; das Erstgespräch ist kostenlos.
Die Dauer hängt von der Zahl der Bereiche und Vorhaben ab und steht im schriftlichen Angebot. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten. Danach arbeiten wir in kurzen Phasen, zwischen denen Ihr Team im Tagesgeschäft bleibt. Jede Phase endet mit einem schriftlichen Ergebnis und einem Entscheidungspunkt, sodass Sie den Fortschritt an Ergebnissen messen und nicht an verstrichener Zeit.
Sie eignet sich für Unternehmen, in denen mehrere Bereiche gleichzeitig digitale Vorhaben verfolgen und die Geschäftsleitung eine gemeinsame Reihenfolge will. Typisch sind der gehobene Mittelstand und Konzernbereiche mit eigener IT. Wenig passend ist sie, wenn nur ein einzelner Ablauf verbessert werden soll. Dann ist eine Prozessberatung oder der Einstieg über einen einzelnen Prozess der kürzere Weg.
Eine Digitalagentur setzt vor allem Kanäle, Websites oder Kampagnen um; eine Beratung für die digitale Strategie klärt vorher, welche Vorhaben das Unternehmen überhaupt verfolgt. Ein Systemhaus wiederum betreut Server, Netzwerke und Lizenzen. CEx verkauft weder Software noch Kampagnen und bevorzugt deshalb kein Produkt. Wir stimmen mit Agentur, Systemhaus und Softwareanbietern ab, was wann umgesetzt wird.
Ja, zumindest ihren Kern. Vor der Auswahl sollte feststehen, welches System Kunden- und Artikeldaten hält und welche weiteren Vorhaben daran anschließen. Sonst wählt jeder Bereich sein eigenes Werkzeug, und die Stammdaten liegen später an mehreren Stellen. Für diese Frage reicht ein kompakter Teil der Digitalstrategie: Portfolio, Datenverantwortung und Reihenfolge.
Früh, bevor Lösungen feststehen. Wir sprechen mit den Menschen, deren Arbeit sich verändert, und nehmen ihre Einwände als Information auf. Einen Betriebsrat informieren Sie als Geschäftsleitung zu Beginn; wir bereiten die Unterlagen dafür vor. Datenschutzfragen markieren wir bei der Bewertung jedes Vorhabens, damit Ihr Datenschutzbeauftragter rechtzeitig mitreden kann.
Ihnen bleibt das schriftliche Ergebnis jeder abgeschlossenen Phase, unabhängig davon, ob Sie weitermachen. Nach der ersten Phase sind das die Bestandsaufnahme der Vorhaben und das Zielbild auf Geschäftsebene. Nach der zweiten kommt die bewertete Rangfolge mit Abhängigkeiten und Kapazitätsbedarf hinzu. Jede Phase endet mit einem Entscheidungspunkt, an dem Sie das Mandat beenden können.
Weiterführende Themen
- Digitalisierungsberatung: alle Leistungen im Überblick.
- Digitale Transformation Beratung: den beschlossenen Plan über Organisation und Prozesse umsetzen.
- Digitalisierung im Mittelstand: der Einstieg über einen einzelnen Prozess.
- Gescheiterte Digitalisierung: eine versandete Einführung klären und neu starten.
- IT-Strategie-Beratung: Anwendungslandschaft, Ablösereihenfolge und IT-Budget.
Erstgespräch
Stellen Sie uns Ihre konkurrierenden Vorhaben vor
Beginnen Sie mit einer Liste. Nennen Sie uns im Kontaktformular die digitalen Vorhaben, die derzeit laufen oder beantragt sind, welche Bereiche sie betreffen, bis wann eine Budgetentscheidung fällt und wer sie trifft. Mit diesen Angaben bereiten wir das Erstgespräch vor; es dauert 30 Minuten und ist kostenlos. Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden.
Quellen
- Bitkom e. V.: Presseinformation Digitalisierung der Wirtschaft: Fast jedes Unternehmen beschäftigt sich mit KI, 11.03.2026. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalisierung-der-Wirtschaft-Unternehmen-beschaeftigen-sich-mit-KI
- KfW Research: KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025, April 2026. https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Digitalisierungsbericht-Mittelstand/KfW-Digitalisierungsbericht-2025.pdf
- KfW Research: Fokus Volkswirtschaft Nr. 533, Einsatz von Künstlicher Intelligenz vor allem in Unternehmen mit hohen Innovations- und Digitalisierungsaktivitäten, 11.02.2026. https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2026/Fokus-Nr.-533-Februar-2026-KI-Mittelstand.pdf
- Datenschutzkonferenz (DSK): Orientierungshilfe Künstliche Intelligenz und Datenschutz, Version 1.0, 06.05.2024. https://www.datenschutzkonferenz-online.de/media/oh/20240506_DSK_Orientierungshilfe_KI_und_Datenschutz.pdf